Dienstag, 18. September 2007

Die neun Gefährten plus die zwei da links


Ich dachte mir bevor ich mit den Erzählungen zur zweiten Woche anfange, lade ich mal schnell ein kleines Foto unserer Gruppe hier hoch damit ihr auch wisst von wem ich rede, falls an und dan mal Namen erwähnt werden sollten...



Die Dame und den Herren links könnt ihr ganz schnell wieder vergessen, das war nur das irische Pärchen, dass in unserer Gletschergruppe auf dem Franz Josef Gletscher war. Die haben wir dann zwar auch zufällig im ersten Hostel in Queenstown im Nachbarzimmer wiedergetroffen dennoch wenig interessant.


Der Rest der Gruppe:


stehend von links nach rechts: Max, Megan, Krista, Ben, Liz, Sven


hockend von links nach rechts: Abby, Matt, Chris


So zweiter Teil folgt entweder jetzt gleich oder wenn ich noch was Besseres zu tun finde morgen oder so ;-)

PS: Das kleine Foto ist zum Draufklicken und Vergrößern bei Bedarf gedacht. Einige der Leser dieses Blogs tragen ja schließlich ab und an eine Brille und brauchen sie auch ;-)

South Island Week one Part two

So dann gibt es nun endlich mal die Fortsetzung der Abenteuer auf der Südinsel Neuseelands. Meinen letzten Bericht hatte ich ja an Tag 5 kurz nach der Ankunft im Hostel am Fuße des vermeintlichen Mount Cook geschrieben (es sollte sich noch herausstellen dass der Mount Cook doch nicht der vernebelte Berg neben dem Hostel war, sondern ein wenig weiter entfernt lag).
Diesen Tag haben wir hauptsächlich zum entspannen genutzt. Ein paar Filme geschaut, die Sauna genutzt und nach einem gemütlichen Abendessen (ich glaub das war einer der Nudeln mit Tomatensoße-Abende) vorm Lagerfeuer fast eingeschlafen. Frisch und munter gings dann am nächsten Tag in Richtung dieses riesigen Berges den wir für den Mount Cook hielten. Zum Glück hatten wir am Vorabend auf dem Discovery Channel eine Doku über all die tödlich verlaufenen Expeditionen auf den K2 gesehen, insofern waren wir perfekt vorbereitet für alle Eventualitäten wie die Höhenkrankheit, Reinhold Messner oder Yetis. Die Tour die wir uns ausgesucht hatten führte über mehrere richtig schön wackelnde Hängebrücken und nach der zweiten sahen wir auf einmal die Umrisse von einem doch deutlich größeren Berg vor uns und es wurde klar, dass das dann wohl der große Mount Cook war.
Eine weitere Erleuchtung die uns auf diesem Trip kam, war, dass die Kiwis doch nicht immer übertreiben mit ihren Warnungen und übervorsichtigem Getue. Denn das Wetter in den Southern Alpes wechselt wirklich einfach mal ganz spontan und so hatten wir auf unserem Weg zum Mount Cook stürmischen Wind und Schnee und konnten den Berg bis maximal zur Hälfte sehen. Und 15 Minuten später auf dem Rückweg strahlte die Sonne vom Himmel, es war windstill und der Berg war mit seinen ganzen 37xx Metern zu bestaunen.
Nach dieser Wanderung ging’s dann mit dem Auto weiter nach Oamaru. Da ich irgendwie immer sobald wir aus den spannenden kurvigen Bergen rauskamen am Steuer fast eingeschlafen bin, musste Krista dann immer auf den endlos geradeaus gehenden Straßen übernehmen. In Oamarua angekommen und im Hotel eingecheckt sind, musste sich dann jeder halbwegs einheimisch Aussehende Mensch von mir fragen lassen wo ich denn endlich meine geliebten Pinguine zu sehen bekommen könnte. Also gings zuerst ab an den Strand wo die Yellow Eyed Penguins abends ankommen und sich zur Ruhe begeben. Da diese aber extrem scheu sind, kann man die leider nur mit einem Fernglas beobachten. Ich hatte zwar keins dabei, ein freundlicher Amerikaner aus Kalifornien stand aber ein wenig auf Krista und lieh uns deswegen seins. Trotzdem war damit mein Pinguin-Hunger natürlich noch lange nicht gestillt. Also auf zur Blue Penguin Colony wo man dann auch Eintritt zahlen musste, was dazu führte dass ich ohne Krista am Zaun stand und auf die Ankunft der Pinguine wartete, die des nachts in ihre Unterkünfte zurückkehren, teilweise nachdem sie tagsüber 75 km Strecke im Wasser zurückgelegt haben (nicht schlecht für die kleinen 30 cm-Viecher). Insgesamt stand ich dann bestimmt fast zwei Stunden dort und als nach knapp einer Stunde die ersten 10 Pinguine ankamen wurde man fürs Warten belohnt. Denn auf dem Weg zu ihren Unterkünften lag eine Robbe im Weg, was den kleinen Pingus doch deutlich Angst zu machen schien. Und natürlich musste die Robbe auch gerade in dem Moment aufwachen als die Gruppe der 10 Pinguine versuchte sich lautlos vorbeizuschleichen. Die Pinguine stoben sofort auseinander und einer der zehn wartete tatsächlich noch über eine Stunde bis die allerletzte Gruppe ankam um dann mit denen zusammen an der völlig desinteressierten Robbe vorbeizuschleichen. Die Szenen die sich da abspielten gehörten zum dem Tollsten und Niedlichstem was ich je gesehen habe, aber das Ganze wurde noch besser als Krista und ich uns auf den Rückweg zum Hostel machen. Die Straßenschilder mit „Drive slow – Penguin crossing“ hatte ich eigentlich nicht so ganz ernst genommen, aber da versuchten doch tatsächlich zwei kleine Pinguine vor uns aufeinander zuzulaufen. Da wurde dann natürlich sofort angehalten und Fotos gemacht, mit anderen Worten „Pinguine in Neuseeland sehen“ ist auf der Checkliste abgehakt, wird aber definitiv noch wiederholt werden ;-)
An diesem Abend gab es dann statt Nudeln mit Tomatensoße mal was ganz besonderes und zwar Schweinemedaillons, Reis und Kürbissuppe. Kürbissuppe ist hier fast ein Hauptnahrungsmittel und schmeckt wirklich große Klasse.
Und wo wir dann schon dabei waren die lokale Tierwelt zu erkunden, nutzten wir den nächsten Tag um das noch zu erweitern, allerdings mehr oder weniger unfreiwillig. Bei unserer Wanderung an der Küste entlang, haben wir irgendwo auf einmal den Pfad verloren (wieder einmal) und fanden uns auf einmal von Robben umzingelt wieder. Die lagen da alle gemütlich in der Sonne, eine kam gerade vom Baden wieder und wir versuchten uns mal so nah wie möglich ranzuwagen um Fotos zu schießen. Zum Glück hat Kristas Kamera einen sehr guten Zoom aber bis auf circa 5 Meter sind wir sowieso gut rangekommen. Die Robben haben glaube ich recht schnell gemerkt dass wir keine allzu große Bedrohung darstellen, denn als eine von denen mal etwas lauter ausgeatmet hat, sind wir gleich drei Meter zurückgewichen. Anstatt uns böse zu zerfleischen (was wie wir am nächsten Tag erfuhren des Öfteren vorkommt) entschieden sich die Robben dann dazu ordentlich für die Kamera zu posen und sich um den Platz im Rampenlicht zu streiten)
Auf dem Rückweg fanden wir dann überraschenderweise auch unseren Pfad wieder, waren aber eigentlich doch recht froh ihn auf dem Hinweg verloren zu haben.
Nach einer weiteren langen Geradeausfahrt an der Küste entlang (ja ich bin wieder eingeschlafen) kamen wir dann zurück nach Christchurch, von wo es dann am nächsten Morgen mit dem Tranz Coastal-Zug nach Kaikoura weitergehen sollte. Also mussten wir uns von unserem treuen Auto trennen und sahen dabei einen der schönsten Sonnenuntergänge aller Zeiten (siehe Fotos von Day7).
Die Zugfahrt am nächsten Tag war dann eher semi-spektakulär, aber da Krista vorher in ihrem Leben noch nie mit dem Zug gefahren ist (als behütetes Mädel in Minnesota) war es doch sehr lustig. Angekommen in Kaikoura war die erste Priorität die einzige Attraktion der Stadt, die Wale. Also machten wir uns gleich auf den Weg zur Whale Watching Station und reservierten Tickets für die Nachmittagstour. Glücklicherweise wurde das Wetter nicht wie von den Whale Watchern befürchtet schlechter sondern besser sodass wir am Nachmittag 3 Meilen weit schauen konnten und auch der 30 Knoten schnelle Katamaran kippte glücklicherweise nicht im Wind um, wobei mir trotzdem nicht immer wohl in der Magengegend war während der Fahrt. Die großartige Sicht gepaart mit den Unterwassermikrofonen des Katamarans brachte uns während der fast dreistündigen Tour dann in die Nähe von insgesamt 9 Pottwalen. Meistens sieht man von den 18Meter-Monstern zwar nur so um die 6 Meter an der Wasseroberfläche aber jedes Mal, wenn sie dann zu einem ihrer langen Tauchgänge runtergehen und die Schwanzflosse in die Luft steigt, ist das wirklich ein einzigartiges Spektakel. Nach dieser Tour hab es in unserem wirklich schönen Hostel dann erneut Kürbissuppe und dazu noch zwei Filme. Pinguine, Robben, Wale alles abgehakt da konnte man glücklich und zufrieden einschlafen selbst wenn Russel Crowe nebenbei auf voller Lautstärke Halb-Rom ermordete (einer der Filme war Gladiator ;-)
Damit wären wir dann auch schon beim letzten Kapitel der Geschichte des amerikanisch-deutschen Duos Krista und Sven angekommen. Es ist schon echt nervig wenn man so als Männlein und Weiblein zusammen unterwegs ist, weil auf einmal all diese nervigen Pärchen ankommen und meinen mit einem Gespräche anfangen zu müssen. Na ja Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall auch wenn wir immer große Probleme mit der Entscheidungsfindung hatten, da weder Krista noch ich irgendwas entscheiden wollten, was dem anderen eventuell nicht gefällt. Zum Glück waren wir dann in der zweiten Woche ja zu neunt (ich hoffe jedem der dass hier liest ist die Bedeutung einer Gruppe von 9 Leuten die durch Neuseeland reist, bekannt, wenn nicht die Antwort folgt am Ende).
Also ging’s am nächsten Tag wieder mit dem Zug in Richtung Picton wo wir circa vier Stunden vor der zu erwartenden Fährenankunft der anderen Amerikaner ankamen und die Zeit für ein Subway-Sandwich und exzessives „in der Sonne auf Bänken am Strand sitzen“ nutzten.
Irgendwie hielten wir jedes zweite Schiff dass um die Küstenecke kam für die Fähre inklusive einem Containerschiff, einem kleinen Boot der Küstenwache und einem Segelboot. Als die Fähre dann letztlich kam, waren wir uns diesmal sicher dass das nicht das richtige Schiff war, aber wir waren natürlich trotzdem neugierig und versuchten so nah wie möglich ranzukommen bis wir uns auf einmal in einem abgesperrten Sicherheitsbereich befanden und ein Bus vor uns stand aus dem uns die anderen zuwinkten. Ich glaube wir durften da nicht wirklich zwischen all den Entlademaschinen stehen, aber was soll’s. Endlich vereint in einer Gemeinschaft von Neun (na woher kommt einem das bekannt vor) wurden Autos gemietet und die Scenic Route nach Nelson in Angriff genommen. „Scenic“ heißt in diesem Fall: „Hey das sieht auf der Karte viel kürzer aus und außerdem geht’s an der Küste lang, das ist bestimmt auch viel schöner“ und wird dann zu „Verflucht wir können hier nie schneller als 30 fahren sonst stürzen wir 100 Meter in die Tiefe, ein Geländer gibt’s auch nicht und außerdem wird’s dunkel und die Landschaft sieht eh keiner mehr“. Wenn man dann dazu noch keinen Radioempfang hat und nur die Christian Rock Station rein bekommt die einen versucht musikalisch zu einem besseren Menschen zu machen, bekommt man schon leicht den ein oder anderen Anfall.
So jetzt hab ich wenigstens schon mal die erste Woche zusammengefasst. Da ich in fünf Minuten in der Vorlesung sein muss, werde ich jetzt mal n’ Päuschen einlegen. But there is more to come…

Montag, 17. September 2007

Alle Fotos von der Südinsel...

findet ihr hier
http://picasaweb.google.com/mariachi1985

Dauert noch ein wenig bis alle hochgeladen sind, aber das kommt alles...

PS: Ging jetzt doch ein wenig schneller als gedacht. Also wer zuviel Zeit hat, die knapp 1000 Fotos sind jetzt alle online. Bericht dazu folgt bald ;-)

Sonntag, 16. September 2007

Verspätung

So heute abend werde ich dann mal wieder versuchen was zu schreiben. Die Wahrscheinlichkeit dass es ein langer und interessanter Bericht wird, würde sich drastisch erhöhen wenn mir jemand von euch 1400 Wörter über Gewalt und Terror in der französischen und amerikanischen Revolution schicken könnte. Ansonsten werde ich das wohl vorher machen müssen ;-)

Mittwoch, 29. August 2007

Nachrichten von der Südinsel

Hey ihr alle,
so nach 5 Tagen auf der Südinsel hab ich nun endlich ein Hostel gefunden, dass zu blöd ist seinen Hotspot irgendwie mit einem Kennwort zu schützen und das muss natürlich genutzt werden...
Im Moment sitze ich gerade am Fuße des höchsten Bergs Neuseelands, des Mount Cook (um die 3700 Meter) in einem 5-Sterne-Hostel sogar inklusive Sauna. Da es heute zum ersten Mal ein wenig regnet und wir außerdem ein wenig fertig sind, gibts heute mal nue gemütliches Lagerfeuer, ein,zwei Filme und lecker Essen. Naja und die Sauna muss ja auch noch genutzt werden.
Ansonsten waren die Tage bisher sehr ereigniss- und vor allem fotoreich, So um die 500 Fotos haben wir wohl schon zusammen.
Zwei Wochen leben aus nem Rucksack macht irgendwie schon Spaß nur liegen alle meine Sachen irgendwie immer am Boden meines unergründlichen Rucksacks.
So nun aber mal ne Zusammenfassung der letzten Tage (ob ich heute noch dazu passende Fotos hochladen kann, hängt davon ab, ob ich ne Steckdose finde, die nicht belegt ist, sonst wird mein Laptop sich nämlich bald verabschieden)
Nach einem gemütlichen kurzen Flug sind wir am Samstag Abend in Christchurch angekommen. Dort hat die Hostel-Suche dann ein wenig länger gedauert, denn das erste wwar ausgebucht, das zweite gabs nicht mehr, das dritte war uns zu teuer und schließlich sind wir in einem Tophostel mit Pool für nu circa 10 Euro gelandet. Unser Mitbewohner aus Wales , den keiner von uns verstehen konnte, war dann zum Glück auch sehr lustig. Für mehr als einen gemütlichen Abendstadtspaziergang mit Pizza (mit Brie-Käse, Chicken und Cranberry-Sauce - sehr interessant und lecker), einem Supermarktbesuch und einem Film hat die Kraft am ersten Abend dann aber nicht mehr gereicht.
Denn am Sonntag gings gleich morgens los zur Autovermietung. Es musste natürlich wieder mal eine Automatik-Karre sein, damit ich nicht die ganze Fahrerei übernehmen musste. Japanisch motorisiert gings dann auf die landschaftlich sehr schöne Straße in Richtung Banks Peninsula, genauer gesagt nach Akaroa. Einem wunderschönen alten französischem Hafendorf. Denn dort waren französische Siedler 1830 oder so zum ersten Mal nach Neuseeland gelangt. Dort haben wir dann den Mittag und frühen Nachmittag verbracht und anschließend gings weiter ins 1000 Meter hoch gelegene Bergdorf Arthurs Pass. Und wenn ich hier von Dörfern rede, dann heißt das Krupunder minus alle Einwohner plus maximal 200 ;-)
Arthurs Pass ist wirklich winizg, es gibt mehr Backpacker als Einwohner (und dabei sind auch nur circa 20 Backpacker unterwegs) und die freundlichen Keas (die coolsten Vögel der Welt) versuchen sich alles zu schnappen was nicht niet- und nagelfest ist. In Arthurs Pass haben wir uns dann auch schnell die letzten zwei Plätze im einzigen Hostel gesucht und in der einzigen Bar zu Abend gegessen. Die Bar hatte wiederum ein schönes Lagerfeuer, unser Hostel danach ein gemütliches Wohnzimmer mit guter Heizung und so war dann auch schon der zweite Tag zu ende...
Am dritten Tag sind wir dann mal ganz fleißig in Arthurs Pass' Umgebung wandern gewesen. Erstmal vierienhalb Stunden den Avalanche Peak hinauf, bis wir im Schnee nicht mehr vorwärts kamen und danach noch über zwei Stunden rund um die schönen Wasserfälle der Gegend gewandert. Nach knapp 7 Stunden Entdecken und Herumlaufen haben wir uns dann dazu entschieden im einzigen Supermarkt des Dorfes völlig überteuert die einzigen Nahrungsmittel (Tomatensuppe und Makkaroni) zu erstehen, gemütlich zu kochen und noch eine Nacht dort zu bleiben.
Damit wären wir dann bei gestern angekommen. Da ging es früh am Morgen raus aus Arthurs Pass und ab in Richtung Lake Tekapo, einem wunderschönen türkis-farbenen See weiter im Süden der Südinsel. Nach einem weiteren Supermarktstopp sind wir dann gegen Nachmittag dort angekommen, haben erneut ein Superhostel gefunden und beim anschließenden Spaziergang durchs Dorf und um den See (nicht ganz herum, der See ist riesengroß) haben wir unser Riesenglück bemerkt. Denn rein zufällig und ohne es zu wissen, waren wir in der besten Stadt zum Sternenhimmel beobachten in Neuseeland gelandet und das am Tage eine kompletten Mondfinsternis. Die haben wir uns dann natürlich am Abend von halb zehn bis halb zwölf in voller Länge angeschaut und nebenbei außerdem erneut das Lagerfeuer unseres Hostels genossen.
Heute morgen hatten wir uns dann eine weitere Wanderung rund um den Lake Tekapo vorgenommen bevor wir in Richtung Mount Cook aufbrechen wollten. Das lief auch die ersten 15 Minuten ganz gut, aber dann haben wir irgendwie die Orientierung verloren und nicht mehr auf den Pfad zurückgefunden. Da wir aber wussten dass wir einfach nur auf den Berg rauf mussten, sind wir halt einfach 300 Höhenmeter hochgeklettert. Im Nachhinein haben wir uns darauf geeinigt, dass das eine ziemlich bescheuerte Idee war, aber es ist ja alles gut gegangen. Nur die Kaninchen die in großen Scharen auf eem Berg leben, waren glaube ich nicht so begeistert, dass wir auf ihren Höhlen herumgestapft sind...
Naja vom Gipfel des Berges haben wir dann unseren Pfad gesehen und sind dann weitergewandert. Und gleich danach gings dann weiter nach Mount Cook mit einem Zwischenstopp zum Fotos schießen am noch schöner gefärbten Lake Pukaki und nun sitzen wir seit wir hier angekommen sind wieder mal vor einem Feuer und nutzen fleißig das Gratis-Internet zum Übermitteln von Lebenszeichen wie diesem.
Morgen wollten wir dann hier in der Gegend wandern gehen (an den Mt.Cook wagen wir uns lieber nicht, da sind schon ein wenig zuviele Leute nicht wieder zurückgekommen ;-) und danach gehts nach Oamaru wo ich hoffentlich endlich Pinguine zu sehen kriege. Da freu ich mich schon die ganze Zeit drauf. Freitag bleiben wir dann auch erst noch dort und dann gehts zurück nach Christchurch von wo aus wir den TransCoastal Train nehmen in Kaikorua eine Nacht bleiben und eventuell ein paar Wale, Seehunde und Delfine besuchen und am Sonntag gehts dann rauf nach Picton wo wir den zweiten Teil unserer Reise mit den anderen 7 Amerikanern antreten.
Bis ich dann wieder Gratis-Internet finde, wars das erstmal, mein Laptop hat noch Saft für 10 Minuten, also gibts Fotos vielleicht später oder sonst beim nächsten Mal.
Bis dahin, liebe Grüße nach daheim oder wo auch immer ihr seid, die ihr das hier lest...

Montag, 20. August 2007



Mission Bay



Auckland vom Okahu Beach aus



Für ne Handykamera ganz hübsch, wie ich finde



Der Weg nach Mission Bay



Auf dem Weg nach Mission Bay



Megan, Ben, Krista und ich ( mit der Dame neben mir werd ich die erste Woche auf der Südinsel rumcruisen, zum Glück kann sie gut Autofahren ;-)



mal ne kleine Rugby-Impression, da haben die Blues (Auckland) grad gepunktet



Jess, Ben und ich beim Aucklandy-Rugby-Match 47:26 haben wir glaubich gewonnen



Chris und ich während der Brauerei-Tour - das war Bier 1 von 10 in 20 Minuten

Eine Woche dann ist Urlaub

Sodele ich dachte bevor ich mich am Samstag für eine Woche in die weiten Lande der Südinsel Neuseelands verabschiede, melde ich mich nochmal. Die letzten Tage waren größtenteils von ziemlich viel Arbeit für die Uni geprägt und ich habe soeben meinen ersten Essay über das Online-Abgabe-System der Uni abgegeben. Leider muss ich das Ganze nachher auch nochmal in Papierform abgeben, was doppelt ärgerlich ist, da ich aufgrund einer Rückenverletzung meiner Dozentin heut eigentlich frei hätte, aber was solls. Das Wetter ist schön und so ein kleiner Spaziergang schadet ja nicht...
Neben der ganzen Arbeit für die Uni (meine eigentlich geplante Hardcore-Arbeitswoche in der ersten Woche des mid-semester-breaks fällt leider flach, da ich stattdessen zwei Wochen auf der Südinsel bin) waren wir letztes Wochenende mal wieder bei einem Rugby-Match diesmal zwischen Auckland und Waikato. Dieselben Tickets die beim All-Blacks Spiel noch 50 Dollar gekostet hatten gabs diesmal für 10 und da die Gästefans vor uns und ne Menge Heimfans hinter uns saßen, hatten wir auch ne Menge Spaß. Sonst gibts außer vielen lustigen Abenden mit abwechselnd gemütlichem Filme gucken, weggehen oder kleinen Konzerten nicht allzuviel neues. Gestern wollte ich eigentlich endlich mal baden gehen und hab mich mit meinem Roommate und Liz (siehe Fotos weiter unten ;-) auf den Weg nach Mission Bay gemacht einem wunderschönen kleinen Strandörtchen, das laut Internet nur 40 Minuten Fußweg entfernt sein sollte. Wir haben unter anderem dank vieler Fotopausen knapp zwei Stunden gebraucht und wollten dann erst was essen und danach war die Sonne weg und es wurd kalt. Also noch schnell ein Eis bei Mövenpick geholt (hab erst groß getönt das wäre ne deutsche Firma bis ich dann die T-Shirts der Mitarbeiter mit der Aufschrift Quality from Switzerland las ;-) und mit dem Bus ab nach Hause. Naja und heut Nacht bin ich dann mal um drei Uhr aufgestanden um mir den HSV anzuschauen.
So nun aber zum spannenden Teil der Reise auf die Südinsel. Die anderen Amis sind fast alle in der ersten Woche mit ihrer Organisation auf den Cook Islands. Diese Aussicht hatte mich ja zunächst zu der leichtsinnigen Prognose veranlasst diese Woche zum Arbeiten zu nutzen. Nun sind aber auch ein, zwei der Amerikaner nicht mit dieser Organisation hier und eine von Ihnen wollte unbedingt schon in der ersten Woche auf die Südinsel und dann später die anderen dort treffen. Sie hat mich dann eine Woche lang bearbeitet und mir erzählt, wie schrecklich es doch wäre, wenn Sie ganz alleine auf der Südinsel rumreist und und und, und am Ende hab ich natürlich ja gesagt. Nun muss ich zwar meinen Laptop mitnehmen und eventuell vor Ort ein wenig abreiten aber das wird schon. Am Samstag Nachmittag fliegen wir nun nach Christchurch und reisen dann eine Woche lang die Ostküste hinauf um dann am Sonntag 7 weitere Amerikaner die mit dem Auto und der Fähre runterkommen im Abel Tasman National Park zu treffen. Und von dort aus gehts dann weiter die Westküste runter bis nach Queenstwon von wo aus wir dann am 9.September zurückfliegen. Und am 11.September ist dann ein Essay fällig und ich hab ne Präsentation, Juchuuuu.
Freu mich aber schon riesig auf die Reise...
Bis dahin wird nämlich glaubich nix Spannendes mehr passieren, da alle ne Menge zu tun haben. Ich werd mir jetzt mal jemanden suchen, der den Spaziergang zur Uni mit mir gemeinsam machen möchte und vielleicht meld ich mich dann ja auch mal von der Südinsel wenn die dort Internet haben.
Also machts gut, genießt den Sommer und bis bald...


PS: Hier nochmal ein paar weitere Kontaktdaten:

Handynummer: 0064-210710224 oder
Festnetz: 0064-9 367 7100 und dann die Extension 31229 aber ich denke da muss man erst die erste Nummer anrufen bevor man die Extension dranhängen kann. Einfach
ausprobieren würd ich sagen.